Beton & Stärke

Beton heißt Stärke

ein Projekt in Kooperation mit der Waldparkschule Boxberg/Heidelberg

 

23. 09.11 - hier werden in den folgenden Monaten die Arbeiten der SchülerInnen der 8. Klasse der Waldparkschule Boxberg/Heidelberg beschrieben und zusammengefasst.

 

28.09.11 - die ersten Stunden, in der Schulklasse, die den Film realisieren wird, das Projekt und die Kineskop kennengelernt haben. Vorsichtige Annäherung an die Story. In den kommenden Tagen werden Charaktere skizziert und Drehorte gesucht.

 

05.10.11 - am vorausgegangenen Dienstag haben die Schüler potentielle Drehorte aufgesucht und abgezeichnet. Heute wurden diese Orte erörtert und mögliche Begegnungen beschrieben. Im weiteren wurden die Eigenschaften und der biographische Hintergrund der beiden Protagonisten skizziert.

 

06.10.11 -  heute weitere potentielle Drehorte im Emmertsgrund zusammen mit Simon Reibert besichtigt. Fünf Strecken wurden in eine engere Auswahl genommen.

 

10.10.11 - Die SchülerInnen haben heute die Story skizziert, verdichtet und auf einen zentralen Konflikt konzentriert. Im Kern geht es um den Umgang mit der Scham vor einer scheinbar gescheiterten Herkunft und der Sehnsucht nach Zukunft.  Nach einem Arbeitstitel wird noch gesucht. Die Aufgaben und Rollen wurden heute verteilt. Am  Mittwoch werden erste Stellproben vor der Kamera erarbeitet.

 

12.10.11 - Heute entwickelten die SchülerInnen weitere Szenenskizzen und probten erste Parkour-Übungen auf dem Schulhof.  Zwei Schülerinnen übernahmen die Kamera. In den kommenden Tagen sollen weitere Parkour-Figuren unter der Leitung von Simon Reibert eingeübt werden.

 

17.10.11 - Die Schüler und Schülerinnen haben im Sportunterricht und in einem Bewegungsangebot verschiedene Parkourübungen trainiert. Tatsächlich meisterten sie verschiedene Schwierigkeiten nun auch wesentlich überzeugender als bei den ersten Drehproben.  Das Projekt wurde auch in einem Gesprächskreis genauer skizziert: neben den Dreharbeiten wird jetzt eine Schülergruppe das Kinokonzept entwickeln und eine weitere die Fotoausstellung erarbeiten. Auf einen Namen für das junge Stadtteilkino konnten sich die Schüler und Schülerinnen allerdings noch nicht einigen. Im Gespräch ist ein Name wie "Azzlackkino", der zwar einerseits ein authentischer Ausdruck der Selbstwahrnehmung in diesem Stadtteil ist, andererseits  aber den Klischess eines Ghettostyles entspricht, die vor allem von Außen auf diese Betonburg projiziert werden.

 

 

"„Was fällt Dir zu dem Stichwort Beton ein?“ „Stärke“. Das war die Antwort einer jungen Frau aus dem Emmertsgrund... ."