Wenn Dora Gerson noch erzählen könnte

Wintersemester 2011/2012

 

Wenn  Dora Gerson noch erzählen könnte – Anmerkungen zu den Filmen von Veit Harlan/ If Dora Gerson could talk – Remarks on the Films by Veit Harlan


Norbert Ahlers (Kineskop-Filmschule)/ Prof. Dr. Birgit Klein

Korrespondierend mit dem Seminar „Joseph .S. Oppenheimer (1698-1738) – ‚Jud Süß’: die Geschichte eines Hofjuden und ihre mediale Inszenierung“ von Prof. Klein findet diese Übung in Zusammenarbeit mit der Kineskop-Filmschule statt. Es wird versucht, den Film „Jud Süß“ im Zusammenhang mit anderen Filmproduktionen des III. Reiches während der Kriegsjahre kritisch einzuordnen und nachzuvollziehen. Neben „Jud Süß“ (1940) werden Filme wie „Ohm Krüger“ (1941), „Große Freiheit Nr. 7“ (1944), „Opfergang“ (1944) und „Unter den Brücken“ (1945/46) analysiert. Dabei setzt sich die Übung vor allem mit den Filmen des Regisseurs Veit Harlan auseinander. Als Gegenbild zu Veit Harlan sollen zudem Arbeiten von Helmut Käutner vorgestellt werden.

Darüber hinaus wird die Reaktion der jungen Bundesrepublik auf die weiteren Filmarbeiten Harlans wie „Hanna Amon“ (1951), „Die blaue Stunde“ (1953) thematisiert. Vor diesem Hintergrund sollen abschließend die Filme „Jud Süß – Film ohne Gewissen“ (2010) von Oskar Roehler und „Harlan – im Schatten von Jud Süß“ (2008) von Felix Müller diskutiert werden.

Der gleichzeitige Besuch des Seminars „Joseph .S. Oppenheimer (1698-1738) – ‚Jud Süß’: die Geschichte eines Hofjuden und ihre mediale Inszenierung“ ist nicht verpflichtend, aber ratsam.

 

Blockveranstaltung:

11.11.2011, 09:00 – 12:00 & 13:00 – 16:00;

2.12.2011, 08:30 – 12:00 & 13:00 – 15:30;

27.01.2012, 09:00 – 12:00 & 13:00 – 16:00;

Ort: Karlstorkino Heidelberg

Anmeldungen bitte unter  info@kineskop.de.

 

(vgl. auch Vorlesungsverzeichnis der HfJS)